30.10.2019 | Ruanda

"Sports for Peace"-Workshop 2019

Ein Workshop zur Konfliktbewältigung mithilfe von Sport

Pünktlich um 9 Uhr haben am Montag, 28.10.2019, die Referenten Jessie Bohr und Daniel Hertzler die inzwischen achte Auflage des Workshops „Sports for Peace“ des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, eröffnet. Franz Eichinger vom Koordinationsbüro des Landes Rheinland-Pfalz in Ruanda begrüßte 24 motivierte Lehrer, darunter auch fünf Frauen. Die Teilnehmer sind allesamt Sportlehrer, von Partnerschulen – Primär- und Sekundärstufen – des Landes Rheinland-Pfalz. Sie sind aus allen Teilen Ruandas angereist. Dies beweist wiederum, dass die Ausbildung des LSB mit Unterstützung der Lotto-Stiftung und des Landes Rheinland-Pfalz seit 2012 einen hohen Stellenwert in den Schulen des Partnerlandes genießt. Das Projekt „Sports4Peace“ (Sport für den Frieden) macht die Kombination von Sport und Friedensarbeit durch die Organisation von Workshops möglich.

Sportlehrer aus verschiedenen Partnerschulen in ganz Ruanda lernen so, Sport als Mittel zur Konfliktlösung einzusetzen. Es werden Wissen und Methoden zur Vermittlung von Sozialkompetenzen durch Sport mit Methoden der Friedenserziehung so kombiniert, dass Sport zur Friedenserziehung und zur Vermittlung von Sozialkompetenzen genutzt wird. Unersetzliche Hilfe in der Vorbereitung, in der Organisation des Workshops und in der Nachbetreuung leistet das Koordinationsbüro RLP in Kigali, ohne die ein solches Projekt über einen solch langen Zeitraum nicht möglich wäre.

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Text: Pressestelle LSB RLP